Praxisbeispiele Katzen

Meine eigene Katze Grace (Hauskatze) war aus dem Tierheim Castrop-Rauxel und sehr menschenscheu und das bereits seit 15 Jahren. Als ich Reiki gelernt habe und sie das erste Mal damit konfrontierte, machte sie ca. 3 Tage einen großen Bogen um mich. Irgendwie war ich ihr unheimlich und fremd, denn sie spürte ganz genau die Energie.

Seitdem kam sie jedoch jeden Abend und holte sich Reiki ab. Sie kuschelte sich dann in meine Hände und bekam ihr Reiki genau da, wo sie es haben wollte. Ihre Scheu legte sie nach und nach ab, so dass sie einige Menschen unserer Familie und unserer Bekannten zu Gesicht bekommen haben, was zuvor nicht gegeben war.

Selbst Feiern, auf der viele Menschen zu Besuch kamen, nahm sie nun viel gelassener hin. Das äußerte sich darin, dass sie früher immer 2-3 Tage ganz verschreckt in ihrem Zimmer gekauert hat. Späte schaute sie während der Feiern ab und zu einmal nach, wer da wieder gekommen ist und kam sofort, nachdem der Besuch gegangen war, wieder heraus um sich ihre Streicheleinheiten und Reiki abzuholen. Im Alter als Sie unter akuter Niereninsuffizienz gelitten hat, hat sie die Reikigaben dankbar angenommen und selbst als ich sie 17-jährig einschläfern lassen musste, habe ich sie auf ihrem letzten Weg mit Reiki begleitet bis sie friedlich einschlief.


Krümel, ein 11jähriger schwarzer Kater, mit über 10 kg Lebendgewicht erkrankte vor einiger Zeit schwer an Zucker und lief sehr schwerfällig aufgrund einer Knochenmarksversteifung. Spieltrieb und sein Drang noch draußen ließen merklich nach. Untersuchung und Behandlung durch den Tierarzt, Futterumstellung und Gewichtsreduktion wurden durchgeführt.

Ich wurde von der Besitzerin gebeten, den Kater zusätzlich mit Reiki zu behandeln. Der Tierarzt wurde informiert.

Das erste Mal gestaltete sich als äußerst schwierig, da ich ca. 1/2 Stunde auf allen Vieren hinter dem Kater "herrobbte". Die Besitzerin war dabei, weil mich der Kater auch noch nicht kannte. Immer wenn er die Energie spürte, gab er einen kurzen Laut von sich, stand auf und legte sich etwa einen Meter von mir weg. Als ich es für diesen Tag genug sein lassen wollte, legte Krümel sich ganz entspannt hin und genoss Reiki für ca. 5 Minuten. Dann sprang er plötzlich auf und ging ganz weg. Er hatte eindeutig genug.

Bereits bei der dritten Behandlung belehrte mich Krümel eines Besseren!

Meistens haben Katzen genug Reiki nach etwa 5 - 10 Minuten. Krümel jedoch brauchte heute eine halbe Stunde. Erst dann bekam ich einen Tatzenhieb und er verschwand aus seinem Körbchen.

Bereits beim nächsten Mal kam Krümel dann bereits freudig auf mich zu, reckte mir sofort sein Hinterteil hin und danach auch noch den Bauch, obwohl er sich dort nicht gern anfassen lässt, und ließ sich ca. 10 Minuten mit Reiki behandeln. Danach sprang er auf und fraß erst einmal.

Zusätzlich zum Insulin erhielt er nach wie vor Reiki und schnurrte dabei mittlerweile in allen Tonlagen. Durch den ganzen Stress mit den Tierärzten, den täglichen Blutabnahmen und Spritzen genoss er Reiki noch viel intensiver und war trotz allem "gut drauf".

Erfreulich, dass sein Frauchen sich entschlossen hatte, Reiki zu lernen und vor kurzem den ersten Grad in Reiki gemacht hat, damit sie sich und vor allem ihrem Krümel nun täglich Reiki geben kann, wenn er es möchte, und nicht auf jemanden angewiesen ist, der ihn behandelt.

Jimmi ist ein sehr stattlicher Hauskater. Ihm wurde im April ein Tumor im Bauchraum entfernt.

Er bekam einen Narbenbruch und musste abermals operiert werden. Direkt nach der OP traten Lähmungserscheinungen in den hinteren Läufen und Schmerzverkrampfungen im Schulterbereich auf. Er niesste ständig und seine Nase schwoll auf das doppelte an.

Der TA behandelte mit Antibiotika und Säften und erzielte keine Besserung. Zum Schluss wurde Jimmi mit Cortison behandelt, doch die Syntome waren schnell wieder da.

Die Besitzerin bat mich ihren Kater zu behandeln.

Ich ging die wichtigen Punkte des Tieres an, so wie ich es bei Britta im Seminar Reiki für Tiere erlernt habe (1. und 2. Grad ebenso).

Im Anfang konnte Jimmi mit der Energie nur schleppend umgehen. Doch er spührte das es ihm Linderung verschaffte, so das er seinen Kopf direkt in meine Handfläche legte. Seine Stirn und Nebenhöhlen sind durch den länger andauernden Infekt leicht chronisch. Nach der Anwendung machte Jimmi einen sehr guten Eindruck. Er stand auf lief in seine Ecke und schlief ein.

Jimmi wird weiter von mir behandelt und macht inzwischen sehr gute Fortschritte. Die Lähmung ist verschwunden und die Nase schon fast komplett abgeschwollen.

Einen lieben Gruss Moni

Dieser Beitrag wurde geschrieben von meiner ehemaligen Schülerin Monika Addy (Tierpsychologin und Reikimeisterin) mit der ich sehr viel zusammen arbeite. Ich danke ihr herzlich dafür.