Verhältnis zur klassischen Medizin und Grenzen

Reiki ist eine zusätzliche "Therapiemethode" und gut mit medizinischen und anderen Therapien zu kombinieren, da diese harmonisierend und unterstützend wirkt. Gute Erfolge lassen sich auch bei psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen - Verhaltensauffälligkeiten der Tiere - erzielen.

Keinesfalls ersetzt Reiki jedoch einen Tierarzt oder einen Heilpraktiker. Eine Zusammenarbeit mit Arzt oder Heilpraktiker und auch mit anderen Therapiemethoden ist daher nur anzuraten und erstrebenswert.

Ein gutes Beispiel ist eine Schnittwunde oder ein Knochenbruch. Hier kann Reiki die Wunde oder den Bruch nicht heilen. Man benötigt also zwingend einen Tierarzt. Aber zusätzlich zur tierärztlichen Behandlung kann Reiki durchaus erfolgreich eingesetzt werden.

Auch bei Krebs-Erkrankungen können keine Wunder bewirkt werden. Reiki kann lediglich die Schmerzen lindern, das Immunsystem stärken und neuen Lebensmut geben.

Der Reiki-Behandler ist keinesfalls ein Heiler, der übersinnliche Kräfte hat. Er sollte stets seine Grenzen kennen und schätzen und niemals eine Diagnose stellen. Die Diagnose ist dem Tierarzt oder Heilpraktiker vorbehalten.

Reiki ist eine intelligente Energie, die genau dorthin fließt, wo sie benötigt wird. So liesst man es immer wieder, was den Eindruck erweckt, dass Reiki nur "positiv" ist und kein Schaden angerichtet werden kann. So bekam auch ich es zum Teil gelehrt. Aber dies ist nur die Halbe Wahrheit.

Ohne Licht kein Schatten, Yin und Yang und wie schon Paracelsus sagte, die Dosis macht das Gift. So kann auch beim Reiki eine starke Erstverschlimmerung der psychischen wie physischen Symtome auftreten und die Auflösung von Blockaden mit Prozessen einhergehen, die sich sicherlich nicht nur durch die "rosa Brille" Betrachten lassen.

Patienten, die unter akuten psychischen oder physischen Problemen leiden, sollten in jedem Fall durch einen kompetenten (Tier)Arzt, (Tier)Heilpraktiker oder (Tier)Verhaltens-/Psychotherapeuten begleitet werden.