Reiki für Pferde

Pferde reagieren zuerst meist mit Rückzug oder Flucht auf die Reikienergie. Danach aber sind es wahre Genießer. Gerade bei der ersten Behandlung sollte man ihnen diese Rückzugsmöglichkeit in jedem Fall lassen, damit es nicht zu unerwünschten Reaktionen wie Wehrverhalten kommen kann. Ratsam ist für den noch Ungeübten in jedem Fall eine Behandlung außerhalb der Box.

Auch sollte der Besitzer (oder Pfleger) zugegen sein. Zum einen, damit das Pferd das Sicherheitsgefühl hat und zum anderen natürlich, damit der Besitzer die direkte Reaktion seines Tieres auf die Reikienergie sieht, denn gerade beim Pferd sind Reaktionen wie sofortige Durchblutung, Muskelentspannung, Einsatz der Darmtätigkeit und Tiefenentspannung außerordentlich gut sichtbar und hörbar.

Ist das Pferd erst einmal an die Energie gewöhnt, dann hat es besonders gerne, wenn die Hände zwischen die Ohren, auf das Stirnchakra oder auf den Hals gelegt werden. Meistens senkt das Pferd von ganz alleine den Kopf herab, so dass man auch mühelos diese Positionen erreichen kann.

Sicherlich ist es von Vorteil, wenn eine Hand hinter die Ohren und die zweite an den Schweifansatz gelegt wird, was sich praktisch jedoch meistens als äußerst schwierig herausstellt, allerdings oftmals angeraten wird.

In der Praxis hat sich bewährt, mit einer Hand die Positionen der Chakren abzudecken und die andere am Körper entlang zu führen. Auch ist es ratsam, eine Hand immer am Körper zu belassen, so dass die Energie niemals unterbrochen wird.

Jede andere Körperregion kann aber ebenso mit Reiki versorgt werden, so z.B. die Fesseln oder die Bauchgegend.

Auch das Pferd zeigt ganz genau, wann es genug Reiki bekommen hat und wendet sich dann ab. Anders als bei Hund und Katze kann der Vorgang jedoch erheblich länger dauern. Wie schon gesagt, Pferde sind wahre Genießer.

Das Dritte Auge findet sich auf der Stirn in etwa 1-2 Finger breit über der Augenlinie. Das Scheitel-zentrum ist am Hinterkopf zwischen den Ohren angesiedelt und das Kehlkopfzentrum in etwa da, wo der Kehlriemen liegt, hinter den Ganaschen. Das Herzzentrum befindet sich auf der Widerrist etwa in Position Brust zwischen den Vorderbeinen (Gurtlage). Der Solar Plexus ist an den letzten Rippenbögen direkt hinter dem Sattel zu finden und das Sakralzentrum an der Steißbein-Dammbein-Verbindung zwischen den Hinterläufen. Das Wurzelzentrum findet man ganz einfach oberhalb der Schweifrübe.

Ebenfalls kann man über das Zentrale Nervensystem oder das Meridiansystem Reikienergie fließen lassen, analog zum Menschen.

Auch sollte nach Möglichkeit nicht sofort mit dem Kopfbereich angefangen werden, da viele Pferde etwas kopfscheu sind und sich zuerst an den Energiefluss gewöhnen müssen. Wenn es geht sollte auch eine Hand immer auf dem Pferd aufliegen, damit der Energiefluss nicht abreißt.